Newsletter 4/2026

Die EmpCo-Anforderungen verändern die Spielregeln für Nachhaltigkeitskommunikation spürbar: Unternehmen müssen ihre Aussagen nicht nur überzeugend formulieren, sondern auch belastbar belegen können. Zwei Webinare und ein Business Breakfast in der Deutschen Handelskammer in Wien bieten Orientierung, Austausch und erste Marktbeobachtungen aus der Anwendungspraxis.
Wie können wir über unsere ESG-Aktivitäten, Klimaziele und Nachhaltigkeitsleistungen sprechen – sichtbar, glaubwürdig und rechtssicher?
Schweigen ist keine nachhaltige Lösung. Wer transparent kommuniziert, schafft Vertrauen bei Kund:innen, Geschäftspartnern, Mitarbeitenden und Investor:innen. Entscheidend ist jedoch, dass Aussagen präzise formuliert, nachvollziehbar eingegrenzt und durch geeignete Nachweise abgesichert sind.
Gemeinsam mit dem ESG-Softwareunternehmen leadity und der Wirtschaftskanzlei GvW Graf von Westphalen zeigen wir Ihnen, was die EmpCo-Richtlinie für Ihre Kommunikation bedeutet und wie Sie die Anforderungen konkret und rechtssicher umsetzen.
Webinar 1: EmpCo-sicher kommunizieren
Dienstag, 29. September 2026 | 10:00–11:00 Uhr | kostenfrei
Unter dem Titel „EmpCo: Zwischen Mut und Abmahnung“ zeigen leadity, die Agentur für nachhaltige Kommunikation und die Wirtschaftskanzlei GvW Graf von Westphalen, was sich ab dem 27. September für Nachhaltigkeitsaussagen verändert.
Das Webinar richtet sich an alle, die weiterhin über ihr Engagement sprechen möchten – ohne dabei unnötige rechtliche Risiken einzugehen.
In 60 Minuten erhalten Sie:
- Klarheit über die Rechtslage für B2B-, B2C- und D2C-Kommunikation – einschließlich bereits bestehender Inhalte auf Website und Social Media.
- Praxisnahe Hinweise, wie ESG- und Nachhaltigkeitsaussagen konkret, wirksam und zugleich prüffähig formuliert werden können.
- Vorher-Nachher-Beispiele für typische Kommunikationsformulierungen.
- Einen strukturierten Umsetzungsansatz, mit dem Nachhaltigkeitsmanagement zur Grundlage belastbarer Aussagen in Marketing, Vertrieb, Produktkommunikation und Unternehmenskommunikation wird.
Jetzt zum Webinar am 29. September anmelden
Business Breakfast in der Deutschen Handelskammer (Präsenztermin)
Donnerstag, 8. Oktober 2026 | Wien
Gemeinsam mit der Deutschen Handelskammer in Wien laden wir zu einem interaktiven EmpCo-Frühstück ein. Nach dem Start der neuen Rechtslage wollen wir gemeinsam eine erste Bilanz ziehen: Wie reagiert der Markt auf die neuen Anforderungen? Welche Erkenntnisse ergeben sich aus der Anwendungspraxis? Wo entstehen Unsicherheiten – und welche Ansätze helfen Unternehmen bereits heute, ihre Kommunikation belastbar aufzustellen?
Im Mittelpunkt stehen unter anderem diese Fragen:
- Welche ersten Use Cases zeichnen sich in Unternehmens-, Produkt- und ESG-Kommunikation ab?
- Welche typischen Aussagen werden derzeit besonders kritisch geprüft oder angepasst?
- Gibt es bereits erste Hinweise auf Abmahnungen, Beschwerden oder sonstige Durchsetzungsaktivitäten?
- Welche Empfehlungen geben Verbraucherschutzinitiativen und andere relevante Akteure für die Umsetzung?
- Wie lassen sich Nachhaltigkeitsaussagen so gestalten, dass sie verständlich, differenziert und belegbar bleiben?
Das Frühstück bietet Raum für kurze fachliche Impulse, Praxisbeispiele, Erfahrungsaustausch und Diskussion. Ziel ist es, die EmpCo nicht nur juristisch zu betrachten, sondern ihre Auswirkungen auf Kommunikation, Marketing, Vertrieb und Nachhaltigkeitsmanagement gemeinsam einzuordnen.
Hinweis: Da die EmpCo-Regeln zu diesem Zeitpunkt erst wenige Tage gelten, werden wir deutlich zwischen gesicherten Erkenntnissen, ersten Marktbeobachtungen und offenen Auslegungsfragen unterscheiden. Gerade dieser frühe Austausch ist wertvoll, um Entwicklungen rechtzeitig zu erkennen und die eigene Kommunikation vorausschauend auszurichten.
Jetzt zum Business Breakfast am 8 Oktober anmelden
Webinar 2: Alternativtermin im Oktober
Dienstag, 13. Oktober 2026 | 10:00–11:00 Uhr | kostenfrei
Sie können am 29. September nicht teilnehmen? Dann nutzen Sie den zweiten Termin des Webinars „Zwischen Mut und Abmahnung liegt ein Satz“.
Auch hier geht es darum, Nachhaltigkeitskommunikation nicht aus Angst vor Greenwashing-Vorwürfen einzustellen, sondern sie mit klaren Aussagen, belastbaren Belegen und einem tragfähigen Prozess weiterzuentwickeln.
Jetzt zum Webinar am 13. Oktober anmelden
Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!
Ulrike Stöckle
Agentur für nachhaltige Kommunikation
