Newsletter 03/26

Hier kommen drei aktuelle ESG Impulse für Ihre Agenda:

1. Förderungen für Klimatransformationspläne gezielt nutzen

Aktuell fragen sich viele Unternehmen nicht mehr, ob sie ihre Klimatransformation angehen sollen, sondern wie sie diese strukturiert und wirtschaftlich sinnvoll umsetzen können. Ein Klimatransformationsplan bietet hierfür einen belastbaren Rahmen. Emissionen werden systematisch erfasst, Handlungsfelder priorisiert und aus strategischen Zielen werden konkrete Maßnahmen abgeleitet. Gerade für den Mittelstand ist dies eine wichtige Grundlage für fundierte Investitionsentscheidungen.
Attraktiv ist dabei auch die Förderkulisse: In Deutschland sind für KMU Förderquoten von bis zu 50 % möglich, die maximale Fördersumme liegt bei bis zu 80.000 € – je nach Programm und Ausgangssituation. Damit wird der Einstieg in die Dekarbonisierung deutlich erleichtert: Anstelle abstrakter Zielbilder erhalten Unternehmen einen praktischen Fahrplan für die nächsten Schritte – von der Datenbasis bis zum Umsetzungsplan.

Diese und weitere passende Förderprogramme können wir individuell für Sie prüfen und beantragen.

2. EmpCo und PPWR gemeinsam denken

Mit der EmpCo-Richtlinie (‚Empowering Consumers for the Green Transition‘) und der neuen EU-Verpackungsverordnung PPWR treten ab 2026 zwei Regelungen in Kraft, die sich direkt auf die Produktkommunikation und die Verpackungsgestaltung auswirken. Die EmpCo verschärft die Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen (Green Claims) und soll Verbraucher:innen vor irreführender Klimakommunikation schützen. Sie gilt EU-weit verbindlich ab dem 27. September 2026.
Die PPWR macht Verpackungen ab August 2026 zu einer strategischen Aufgabe. Sie enthält Vorgaben zur Recyclingfähigkeit, zu Rezyklatanteilen, zu Transparenz und zu Datenanforderungen entlang der Wertschöpfungskette.Für Unternehmen bedeutet das: Produktverpackung, Produktdaten und Nachhaltigkeitskommunikation lassen sich künftig nicht mehr getrennt voneinander steuern. Wer heute beispielsweise die Eigenschaften „recycelbar“ oder „klimaneutral“ kommuniziert oder besonders ressourcenschonende Verpackungen verwendet, muss künftig zugleich belegen können, dass das Verpackungsdesign, die Materialwahl und die Entsorgungswege den steigenden Anforderungen aus der PPWR und der EmpCo standhalten. 

Aktuell überprüfen wir für unsere Kund:innen genau diese Anforderungen und gehen das Thema strukturiert und frühzeitig an, um die notwendigen Umstellungen rechtzeitig umzusetzen – gerade bei Verpackungen braucht es einen langen Vorlauf.

3. Einladung: Kostenfreie Teilnahme am Sustainability osapiens Summit 2026 (SoS.26)

Am 9. und 10. Juni 2026 findet in Mannheim mit dem Sustainability osapiens Summit 2026 (SoS.26) einer der größten Branchentreffs Europas rund um nachhaltiges Wachstum, Regulierung und Technologie entlang der gesamten Wertschöpfungskette statt. Mehr als 2.000 Entscheidungsträger:innen aus Unternehmen, Politik und Zivilgesellschaft diskutieren dort, wie sich regulatorische Anforderungen wie CSRD, CSDDD, EUDR, EmpCo oder PPWR mit praktikablen Lösungen verbinden lassen.Als osapiens-Silberpartner können wir Ihnen eine kostenfreie Teilnahme über unseren Partnerlink anbieten. Nutzen Sie die Gelegenheit, um sich in kompakten Sessions zu aktuellen ESG-Themen zu orientieren, Best Practices anderer Unternehmen kennenzulernen und konkrete Ansatzpunkte für Ihre eigene Nachhaltigkeits- und Compliance-Roadmap mitzunehmen. 

Melden Sie sich einfach über unseren Partnerlink https://shorturl.at/YnUsz an und sichern Sie sich Ihren Platz beim Sustainability osapiens Summit 2026 vom 9. bis 10. Juni 2026 in Mannheim. Wir sind vor Ort und freuen uns auf den Austausch mit Ihnen in der Partner-Lounge.(Partnercode: osa_afnk)

Herzliche Grüße

Mit herzlichen Grüßen
Ulrike Stöckle
Geschäftsführerin
Agentur für nachhaltige Kommunikation