Newsletter 12/25

Zum Jahresende blicke ich mit Dankbarkeit auf viele inspirierende Gespräche, Begegnungen und Erfahrungen zurück. 2025 war für mich ein lehrreiches Jahr – eines, in dem ich entdecken durfte, was wirklich trägt, wenn es komplex wird und nicht alles planbar ist.
Der Übergang ins neue Jahr ist für mich immer ein Moment der Introspektive. Kein lauter Abschluss, sondern ein bewusstes Dazwischen. Ein Zeitpunkt, um die richtigen Fragen zu stellen, statt schnell neue Antworten zu formulieren. Dabei begleitet mich das Fragebuch „worklove – Von der Liebe zur Arbeit und der Arbeit an der Liebe“ aus dem wundervollen Verlag Hermann Schmidt. Nicht, um alles perfekt zu analysieren, sondern um ein paar Momente wieder einzusammeln: Erfolge und Zweifel, Beziehungen, Entwicklungen. Das, was geblieben ist und das, was gehen darf.
Es sind einfache, ehrliche Fragen:
- Was hat dieses Jahr zu einem guten Jahr gemacht?
- Welche Nachricht hat mich besonders berührt?
- Worin bin ich besser geworden – leise, vielleicht unbemerkt?
- Was hat mich beschäftigt, aber nicht erfüllt?
- Mit welchen Themen bin ich über meine Grenzen gegangen und das war vielleicht auch gut so?
- Und ganz pragmatisch: Mit wem habe ich mich in diesem Jahr am lebendigsten gefühlt?
Am Ende eines Jahres rutscht man leicht einfach weiter in den nächsten Kalender: neues Jahr, neue Liste, neues „Weiter so“. Vielleicht ist es wertvoller, kurz zu bleiben. Die Fragen gemeinsam mit jemandem lesen und beantworten. Sie ins Notizbuch schreiben. Man kann sie aber auch einfach abspeichern und in ein paar Tagen noch einmal darauf zurückkommen. Vielleicht bleibt am Ende eine einzige Frage, die man ins neue Jahr mitnimmt – nicht als Aufgabe, sondern als Begleiterin.
Mit herzlichen Grüßen
Ulrike StöckleGeschäftsführerin
Agentur für nachhaltige Kommunikation

